Woher kommt der Name "Steller's Sea Eagle" ?

Der deutsche Arzt und Botaniker Georg W. Steller (1709 - 1746) bereiste mit Vitus Pedersen Bering (1681-1741) im Auftrage der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften St. Petersburg den fernen Osten Russlands. Sein Auftrag lautete unter anderem, die Tier- und Pflanzenwelt Kamtschatkas zu erforschen.

Bei dieser mehrjährigen Forschungsreise begegnete dem deutschen Universalgelehrten Georg W. Steller erstmals ein riesiger Seeadler, der durch seine weissen Schultern und weissen "Hosen" besonders in's Auge stach. Georg W. Steller beschrieb diesen großen Meeradler erstmals in seinem Tagebuch "Zoographia Rosso-Asiatica".

Nach Steller's frühem Tode wertete der deutsche Naturforscher Peter Simon Pallas (1741-1811) dessen Aufzeichnungen aus und gab dem Riesenseeadler, in Dankbarkeit für die in den Archiven der St. Petersburger Akademie niedergelegten Sammlungen und Aufzeichnungen, den Namen " Steller's Sea Eagle ".

Die Riesenseeadler Fotos stellt Klaus Nigge zur Verfügung
"Kamtschatka" - Tecklenborg-Verlag

weitere Bücher:
"Adlerleben" - Tecklenburg-Verlag
"Die Rückkehr des Königs" - Tecklenburg-Verlag







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Kamtschatka
Eines der bedeutendsten Naturparadiese auf dieser Erde gerät zunehmend in Gefahr:

Kahlschlag in den Waldgebieten, Goldminen, Wilderei in unübersehbarem Ausmaß bedrohen dieses einzigartige Naturparadies !
Allein elf Lachsarten schwimmen jährlich die Flüsse aufwärts zu ihren Laichgründen. Das letzte große Paradies für Wildlachse auf der Erde ! Sie ernähren die Riesenseeadler und die Braunbären. Nur wenige Menschen leben auf der Halbinsel Kamtschatka. Zur Zeiten der Sowjetunion war die Gegend militärisches Sperrgebiet. Dem WWF ist es gelungen, mehr als ein Drittel der Halbinsel unter Naturschutz zu stellen. Jetzt muss sich zeigen, was dieser Schutz wert ist, denn es droht die Gefahr, dass dieses einzigartige Naturparadies unwiederbringlich zerstört wird. Skrupellose Geschäftemacher aus Moskau und aus dem Ausland sind dabei, Flüsse und Bäche zu plündern.Sie dringen per Hubschrauber zu den Flüssen vor und fischen mit riesigen Netzen die ziehenden Lachse ab,
entnehmen ihnen den "Lachskaviar" und lassen die toten Fische an den Ufern zurück. Der Kreislauf, an dessem Ende Riesenseeadler und Braunbären stehen, ist unterbrochen. Die Lachsmafia nimmt den Bären die lebensnotwendige Nahrung. Sie könne ihre Junge nicht mehr großziehen, weil es an Nahrung fehlt.
Die hungrigen Bären werden von Wilderern abgeschossen, ihre Gallenblase entnommen und diese nach China verkauft. Die Jungbären werden gefangen und über die Grenze nach China verkauft und in extrem enge Käfige gepfercht, wird ihnen über eine Kanüle bei lebendigen Leib die Gallenflüssigkeit abgezapft.

Darum unsere Bitte:

Helfen Sie mit, dass den organisierten Wildererbanden das Handwerk gelegt wird ! Schaffen Sie mit uns ein Netz von Wildhütern unter der dort lebenden Bevölkerung ! Eine kontrollierte Jagd mit dem richtigen Augenmaß auf den größten Bären der Erde können wir tolerieren.Mit einem sanften Tourismus sorgen wir für das Verständnis, dass die Riesenseeadler und Bärenfamilien auf Kamtschatka eine Zukunft haben.Der WWF engagiert sich für die Ausweisung weiterer Naturparks.Helfen Sie uns, diese außergewöhnliche Fauna und Flora Kamtschatkas mit Ihrer Spende zu sichern !



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